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Das Projekt

Erinnerung an Farben auf der ganzen Welt

Der Künstler:
Jaime Ocampo-Rangel

Seit über zwei Jahrzehnten widmet sich Jaime Ocampo-Rangel (*1960 in Cali, Kolumbien) der Dokumentation bedrohter Ethnien und Minderheiten weltweit. Seine Fotografien sind nicht nur künstlerische Arbeiten, sondern auch ein starkes Plädoyer für den Schutz und die Sichtbarkeit dieser Kulturen.

 

Nach seinem Studium der Kommunikationswissenschaften in Paris gründete Ocampo-Rangel ein eigenes Fotostudio. In Brasilien rief er eine Schule ins Leben, die indigenen Gemeinschaften Wissen über Heilpflanzen vermittelt, und initiierte gemeinsam mit dem brasilianischen Bildungsministerium ein Projekt zur Bewahrung des kulturellen Erbes indigener Völker im Amazonasgebiet.

Porträts der letzten authentischen ethnischen Gemeinschaften

Als Jaime Ocampo-Rangel 1999 in seiner Heimat Kolumbien das Volk der Kogui kennenlernte, reifte in ihm der Entschluss, die vom Druck der Globalisierung bedrohten ethnischen Gruppen zu dokumentieren. Jede von ihnen wollte er in einer Farbe festhalten – einer Farbe, die untrennbar mit ihrer kulturellen Identität verbunden ist.

So erscheinen die Porträtierten stets vor einem monochromen Hintergrund, der sich in ihrer Haut, ihrer Kleidung oder in spirituellen Symbolen wiederfindet. Weiß verkörpert die Reinheit der Kogui Kolumbiens, Ocker spiegelt die Haut der Himba Namibias wider, Rot die Lebenskraft der Wayana, Blau den Turban der Tuareg …

Die Vielfalt dieser Farben offenbart die unverwechselbare Schönheit jeder einzelnen Gemeinschaft. Gemeinsam formen sie den Regenbogen der menschlichen Existenz.

Ein Regenbogen, der in vielen Kulturen der Welt als Brücke gilt – eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Tradition und Moderne.

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Ein Projekt an der Schnittstelle von Kunst und Sozioethnologie

Jaime setzt das einzigartige Projekt „Memory of Colors“ fort, das Kunst und Sozioethnologie miteinander verbindet – an Bord eines Segelboots, das rund um die Welt reist. Sie sind eingeladen, an dieser Reise teilzunehmen, das Licht und die Farben unseres Planeten mit uns zu teilen und gleichzeitig lokale Gemeinschaften zu unterstützen, damit sie ihre eigenen Projekte verwirklichen und ihr kulturelles Erbe bewahren können.

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Das Ziel

1. Identitäten (Erinnerung), überlieferte Praktiken (Weisheit) und Projekte, die einen positiven Unterschied machen (Widerstandsfähigkeit), in Regionen mit besonderem kulturellem und ökologischem Wert sichtbar machen und fördern.


2. Die Dynamik von Kunst und gezielten Investitionen nutzen, um sowohl immaterielles als auch materielles Erbe (kulturelle Praktiken und natürliche Ökosysteme) hervorzuheben und zu schützen.


3. Verantwortung ins Zentrum des Handelns stellen und gemeinsam mit einem engagierten Netzwerk von Hüter*innen zum Aufbau und Erhalt eines wertvollen, nachhaltigen Erbes beitragen.

Die Vision

1.Gerechter Naturschutz bedeutet, die Verantwortung indigener Völker und lokaler Gemeinschaften für ihre Umwelt auf Augenhöhe zu achten und zu fördern. Ziel ist, junge Führungspersönlichkeiten in ihren Gruppen zu unterstützen, innovative Lösungen zu entwickeln, die traditionelles Wissen und moderne Ansätze verbinden.

2. Ressourcen fließen mit dem Tempo des Vertrauens. Die Strategie basiert auf dem Aufbau direkter, vertrauensvoller Beziehungen zwischen Ressourceneigner*innen und Projektverantwortlichen. Ein Netzwerk ausgewählter, wirkungsorientierter Partner ist Teil dieses Ansatzes.

3. Die Verbindung von Erinnerung, Weisheit und Widerstandskraft mit moderner Wissenschaft und Technologie kann die Wirkung der gemeinsamen Arbeit maximieren.

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Die Philosophie

1. Erfahrung: Langjährige künstlerische und gesellschaftliche Arbeit erschließt den großen Reichtum an Erinnerungen, Weisheit und Widerstandsfähigkeit, der im Herzen indigener Völker und lokaler Gemeinschaften schlummert.

 

2. Partnerschaftlichkeit: Engagement als Teil eines größeren Netzwerks, das sich den spezifischen Herausforderungen rund um Biodiversität, Erhalt und Regeneration widmet.

 

3. Einzigartigkeit: Ein agiler, nomadischer Ansatz und verschiedenes Know-how ermöglichen gezieltes, wirkungsvolles Agieren und den optimalen Einsatz der Reichweite.

Floria Benavides

Floria Benavides ist eine erfahrene Kulturmanagerin, Kuratorin und Netzwerkerin mit tiefer Verwurzelung in der internationalen Kunstszene. Sie besitzt umfassende Kenntnisse in der Konzeption, Organisation und Betreuung von Ausstellungen – sowohl im musealen als auch im freien Kunstbereich. Besonders stark ist ihre Verbindung zur lateinamerikanischen Kunst, zu deren Förderung und Sichtbarmachung sie zahlreiche Projekte initiiert und begleitet hat.

In Deutschland ist Floria seit vielen Jahren eine wichtige Ansprechpartnerin für Museen, Kulturinstitutionen, Botschaften und Medien, wenn es darum geht, neue Künstlerinnen und Künstler aus Lateinamerika vorzustellen, interkulturellen Austausch zu fördern oder innovative Ausstellungs- und Vermittlungsformate zu entwickeln. Ihre praxisnahe, lösungsorientierte Herangehensweise und ihr weitreichendes Netzwerk schätzen Partner wie öffentliche Institutionen, Radiosender sowie Kulturvermittler*innen.

Floria spricht mehrere Sprachen fließend – darunter Spanisch, Deutsch, Englisch und Französisch – und versteht es, zwischen den Kulturen Brücken zu bauen. Sie engagiert sich mit Leidenschaft für kulturelle Diversität, künstlerische Experimente und die Weitergabe von Wissen an jüngere Generationen. Ihre Arbeit ist geprägt von einem Gespür für internationale Trends, aber auch von Respekt für Traditionen und lokale Besonderheiten.

Mit ihrer Expertise trägt sie maßgeblich zum Gelingen von Memory of Colors bei – als Kuratorin, Netzwerkerin, Übersetzerin zwischen Kulturen und kreative Ideengeberin.

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Unsere Unterstützer

Der Erlös aus dem Verkauf unserer Bilder finanziert die Fortsetzung von „Memory of Colors“ – neue Recherchen, Reisen und Porträts in Zusammenarbeit mit den Gemeinschaften vor Ort.

Unsere Partner

  1. Finanzen (Philanthropische Förderer - Wyss, Ford Foundation, Lombard Odier), Purpose-Driven Companies (Patagonia Trust).

  2. Expertise (Wissenschaft F&E-Zentren, globale Saatgutbanken, Technologie - Geospatial Intelligence).

  3. Kommunikation (Künstlerisch: Ausstellungen an Bord und vor Ort - Wirkung: digitale Formate und Präsenz-Programme für Führungskräfte).

Finanzierungsbedarf

Für die ersten 6 Monate Erkundungs- und Fotografiearbeit, entlang Brasilien (Mata Atlântica, Mato Grosso), Französisch-Guayana, Suriname, Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Bolivien, werden 450.000 € benötigt.

Als Sponsor wird das Logo auf unseren Segeln platziert – Sie begleiten die Reise sichtbar.

 

Kernteam

  1. Explorationsrouten & künstlerische Arbeit: Jaime Ocampo-Rangel

  2. Business & Impact-Initiativen: Caroline Viot

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